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Heimsauna Test-Übersicht, Erfahrung, Vergleich und Kaufberatung 2020/2021

Hier finden Sie:

  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Heimsaunas
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Heimsauna Tests von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Heimsaunas von beliebten Marken wie Klafs, Victory, Pearl usw. auf dem Markt
  • Tipps, um eine mobile Heimsauna für den Keller, Garten oder die Dachschräge günstig online zu kaufen

Temperaturen wie in der Sahara, Aufgüsse mit dem Geruch eines Tannenwaldes und Schweiß, der aus allen Poren tropft – die Sauna. Saunen stärken das Immunsystem und treiben Giftstoffe durch den Schweiß aus dem Körper. Da das Saunieren auch erfordert, dass die Personen nackt dabei sind, scheuen sich einige Saunagänger vor dem Besuch einer öffentlichen Sauna. Abhilfe schafft eine Heimsauna, die entweder im Haus integriert ist oder sich separat im Garten befindet.

Die aktuellen top 5 Bestseller für mobile Heimsaunas im Vergleich:

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Bestseller Nr. 2
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Letzte Aktualisierung am 20.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Heimsaunas aus Holz

Bestseller Nr. 1
Dewello Infrarotkabine BRANDON 140x140 Dual-Therm für 2-4 Personen aus Hemlock Holz mit Vollspektrumstrahler
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  • Die Wärmekabine verfügt über 6 Vollspektrumstrahler, 2 Karbonstrahler im Seitenbereich und 1 Karbonstrahler im Boden. Durch die Vollspektrumstrahler ist die Kabine ideal für therapeutische Anwendungen geeignet.
  • Die Kabine verfügt zudem über mehrere Optionen im Bereich Multimedia. So können Sie Ihre Musik mit Hilfe Bluetooth, SD-Karte, MP3, USB oder über FM Radio hören. Ionisator mit Ozon Desinfektion & Aroma Therapie inklusive.
Bestseller Nr. 2
Dewello Infrarotkabine HYDER 115x105 für 1-2 Personen aus Hemlock Holz mit Vollspektrumstrahler
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Was ist eine Heimsauna?

Eine Heimsauna besteht aus einer hölzernen oder gefliesten Saunakabine, einem oder mehreren Fenstern, Liege- sowie Sitzflächen und einem Saunastein. Sie ist entweder ein separater Raum, der sich meist im Anschluss zum Bad befindet oder sie steht als separate Einheit im Garten. Letzteres hat den Vorteil, dass das Wechselspiel aus warm und kalt im Winter lediglich aus dem Hinausgehen aus der Sauna besteht. Befindet sie sich hingegen am Bad, greift der Saunierende auf Kaltwasser aus der Dusche zurück, um den Kreislauf anzuregen.

Wie funktioniert eine Heimsauna?

Eine Heimsauna funktioniert nach demselben Prinzip einer Sauna, die in Badelandschaften zu finden ist. Im Inneren findet sich ein Saunastein/Ofen, der an den Strom oder eine Gasleitung angeschlossen ist. Über diese Anschlüsse erhitzt sich der Stein auf circa 500 Grad und heizt die Kabine auf. Früher geschah dies über ein Feuer, dessen Hitze in den Innenraum geleitet wurde. Wenige Saunen greifen noch auf dieses Prinzip zurück, denn es ist gefährlich und durch heutige Vorschriften im Bau nur mühselig realisierbar.

Durch die Hitze trocknet die Luft aus, weshalb ein Aufguss auf den Saunastein erfolgt. Hierbei schüttet der Saunierende Wasser, das mit Aromen und Kräutern angereichert ist, auf den Saunastein, woraufhin es sofort verdampft. Die höhere Luftfeuchtigkeit beschleunigt das Schwitzen und erleichtert das Atmen in der Sauna.

Welche Arten von Heimsaunas gibt es?

Heimsaunen gliedern sich in drei Arten auf, die die Funktionsweise der typisch finnischen Sauna verändern. Hinzu kommt eine weitere Art, die ausschließlich für den Garten oder sogar eine größere Terrasse geeignet ist. Folgende unterschiedliche Arten sind erhältlich:

Die Gartensauna

Die Gartensauna ist die besondere Art der Heimsaunen, denn sie ist ausschließlich als separater Kabine erhältlich und eignet sich nicht für den Einbau in ein Haus. Sie besteht aus massivem Holz, das der Witterung standhält und den Innenraum gegenüber den geringeren Außentemperaturen abdichtet. Aufgrund dessen ist ein Aufbau im Haus nicht realisierbar und die Gartensaunen stehen daher auf der Terrasse oder im Garten.

Die finnische Sauna

Die finnische Sauna, Trockensauna oder auch Finnsauna genannt, ist die am häufigsten installierte Heimsauna. Ihr Saunastein ist circa 500 Grad Celsius heiß und heizt die Kabine auf bis zu 120 Grad Celsius auf. Für den Heimgebrauch sind jedoch Saunen mit einer Temperatur von bis zu 100 Grad Celsius bereits ausreichend, denn die extremen Temperaturen eignen sich nur für trainierte Saunagänger. Bei einem unerfahrenen Saunierenden würde eine Temperatur von bis zu 120 Grad Celsius zu einem Zusammenbruch des Herz-Kreislauf-Systems führen. Im Inneren der Kabine herrscht währenddessen eine Luftfeuchtigkeit zwischen 10 und 20 Prozent, die der Saunierende durch Aufgüsse auf bis zu 70 Prozent steigern kann.

Allerdings erfordert der Betrieb einer solchen Sauna einen Starkstromanschluss, denn eine finnische Heimsauna verbraucht circa sieben Kilowattstunden Strom. Falls dieser Anschluss nicht vorliegt, muss ein Elektriker ihn im Nachhinein installieren.

Die Infrarotsauna

Eine Infrarotsauna setzt nicht auf eine indirekte Erwärmung des Raumes durch einen Saunastein, sondern auf direkte Wärmeeinwirkung durch Infrarotstrahlen. Daher sind in der Saunakabine mehrerer dieser Strahler angebracht, die den Saunierenden stellenweise erwärmen. Dies ist insbesondere bei Muskelbeschwerden empfehlenswert, da die punktuelle Wärme die Durchblutung an den betroffenen Stellen fördert und die Regeneration ankurbelt.

Durch das Fehlen des Ofens ist für den Anschluss einer Infrarotsauna kein Starkstromanschluss notwendig, jedoch erreicht die Kabine eine Maximaltemperatur von nur 50 Grad Celsius. Der eigentliche Zweck des Saunierens und Schwitzens ist dabei verfehlt, sondern die Kabine dient lediglich zur Schmerzbehandlung. Dafür spart der Saunierende Strom, denn die Infrarotsauna hat einen wesentlich geringeren Stromverbrauch.

Die Dampfsauna

Die Dampfsauna ist die Heimsauna, in der keine trockene, sondern feuchte und warme Luft herrscht. Ein Dampfgenerator kocht Wasser auf und führt dieses als Wasserdampf in die Saunakabine. Diese ist, anders als bei anderen Heimsaunen, aus Stein oder Fliesen und nicht aus Holz. Dies ist zwingend notwendig, denn der heiße Dampf würde das Holz aufweichen, da die Luftfeuchtigkeit 100 Prozent beträgt.

Die Dampfsauna arbeitet ebenfalls mit geringeren Temperaturen von nur circa 50 Grad Celsius, doch dies ist bereits ausreichend, um die Schweißproduktion anzukurbeln. Hinzu kommt, dass die enorme Luftfeuchtigkeit positive Effekte auf Menschen mit Atemwegserkrankungen hat. Der Nachteil der erhöhten Feuchtigkeit ist jedoch, dass der Saunabesitzer nach dem Saunagang ausreichend lüften muss, denn sonst bilden sich Keime oder Pilze in den Zwischenräumen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile einer Heimsauna?

Die Vorteile

Saunieren ist mit einer Vielzahl an positiven Effekten auf die Gesundheit verknüpft. Der Temperaturwechsel, von heiß zu kalt, sorgt für eine Stärkung des Immunsystems und erhöht gleichzeitig die Durchblutung im gesamten Körper. Das fördert den Transport von Nährstoffen zu beanspruchten Körperpartien und kurbelt die Regeneration an.

Hinzu kommt, dass das Schwitzen während des Saunagangs zu einer Reinigung der Haut führt. Durch die Poren gelangen Schlacke, Giftstoffe und Minerale aus der Haut an die Oberfläche, weshalb das Erscheinungsbild des Saunierenden jugendlich frisch wirkt.

Damit dieses Erlebnis nicht durch unerwünschte Teilnehmer gestört ist, sorgt die Heimsauna für vollständige Privatsphäre. Keine schwitzenden Gäste, unbeschwerte Nacktheit und Saunaaufgüsse nach Belieben.

Letztlich stärkt das Saunieren in einer Heimsauna nicht nur das physische, sondern auch das psychische Wohlbefinden. Während des Saunierens ist der Körper positivem Stress ausgesetzt. Dieser setzt mehrere Prozesse im Körper in Gange, wodurch er Glückshormone freisetzt und für Ruhe sorgt.

Vorteile auf einen Blick:

  • stärkt das Immunsystem
  • fördert das Ausschwitzen von Giftstoffen
  • ungestört nackt sein
  • stärkt die Psyche und reduziert ungesunden Stress

Die Nachteile

Das Saunieren in einer Heimsauna birgt Gefahren, denn die hohen Temperaturen fordern das Herz-Kreislauf-System des Saunierenden. Diese können den Saunierenden jedoch auch überfordern, sodass Bewusstlosigkeit nicht auszuschließen ist. Bei einer allein lebenden Person ist daher das Saunieren in der Heimsauna nicht empfehlenswert. Hinzu kommt, dass die Stromkosten durch die hohen Temperaturen enorm sind. Eine Heimsauna muss mindestens 30 Minuten aufheizen, bis sie eine Wunschtemperatur von circa 80 Grad erreicht hat.

Bei höheren Temperaturen kann die Aufwärmzeit sogar eine Stunde betragen. In dieser Stunde nutzt der Saunierende die Heimsauna nicht, obwohl sie Strom verbraucht. Im Anschluss sauniert er zwischen 10 und 30 Minuten. Diese Zeit steht nicht im Verhältnis zur Dauer des Aufwärmens. Letztlich kostet der Einbau, die Installation und Anbindung an den Starkstrom sowie die Anschaffung einer Heimsauna mehrere Tausend Euro. In diesem Preis sind die anfallenden Stromkosten nicht integriert, weshalb der Saunierende die Betriebs- und Wartungskosten ebenfalls im Kauf einkalkulieren muss.

Nachteile auf einen Blick:

  • Saunieren nicht ungefährlich
  • geringe Betriebsdauer für lange Aufwärmzeiten
  • hohe Strom- und Anschaffungskosten

Was sollte ich beim Kauf von einer Heimsauna beachten?

Der Kauf einer Heimsauna ist eine Entscheidung für den Luxus in den eigenen vier Wänden. Dies erfordert jedoch die Beachtung einiger Aspekte, sodass die Sauna höchsten Ansprüchen genügt und wartungsarm betrieben werden kann. Diese Aspekte sind:

Die Art der Sauna

Drei Arten von Saunen stehen dem Saunierenden vor dem Kauf zur Verfügung: die finnische Sauna, die Dampfsauna und die Infrarotsauna.

Während die Infrarotsauna die günstigste Alternative ist, vermittelt sie kein Saunafeeling. Das Dampfbad hingegen ist gesundheitlich besonders für Asthmatiker empfehlenswert, doch der Einbau dieser Art ist am kompliziertesten und der Pflegeaufwand am höchsten. Die finnische Sauna stellt einen Kompromiss zwischen beiden Alternativen dar, denn sie vermittelt das typische Saunafeeling, hat ähnlich positive Effekte auf die Gesundheit wie die Dampfsauna und der Einbau erfordert weniger Maßnahmen.

Der Saunastein in Abhängigkeit zur Größe der Kabine

Der Saunastein ist das Herzstück der Heimsauna und sorgt für Temperaturen von bis zu 120 Grad Celsius. Allerdings kann er die notwendige Temperatur nur erreichen, wenn die Größe der Kabine in einem idealen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit des Saunasteins steht.

Folgende Tabelle gibt ungefähre Richtwerte für die Leistungsfähigkeit des Saunasteins in Abhängigkeit zur Maximalgröße der Saunakabine an:
  • Die Leistung des Steins beträgt circa 3 kW für eine 5 m² große Kabine
  • Die Leistung des Steins beträgt circa 5 kW für eine 5 m² große Kabine
  • Die Leistung des Steins beträgt circa 6 kW für eine 7 m² große Kabine
  • Die Leistung des Steins beträgt circa 8 kW für eine 9 m² große Kabine
  • Die Leistung des Steins beträgt circa 9 kW für eine 12 m² große Kabine
  • Die Leistung des Steins beträgt circa 12 kW für eine 24 m² große Kabine

Das Holz

Das Holz ist das zweite Kaufkriterium und bestimmt die Qualität einer Heimsauna. Beim Holz sollte es sich bestenfalls um Tanne oder Fichte handeln, denn beide Hölzer vertragen selbst höchste Temperaturen und erhalten langlebig ihre Form und Farbe. Darüber hinaus sollte das Holz entsprechend präpariert sein, sodass keine Splitter, Astlöcher oder Harze austreten, die den Saunierenden verletzen könnten.

Die Ausstattung

Die ausreichende Ausstattung erweitert die Wohlfühlatmosphäre und der Saunierende muss keine Nachkäufe tätigen.

Folgende Ausstattung sollte bei jeder Heimsauna im Lieferumfang integriert sein:
  • mindestens eine Liegebank pro Person
  • ein Fenster zur Erhellung der Kabine
  • hitzebeständige Lampen
  • einen Aufgusseimer inklusive Kelle

Die Wärmedämmung

Durch eine ideale Wärmedämmung heizt sich die Sauna nicht nur schneller auf, sondern die Heimsauna verbraucht auch weniger Strom. Die Aufwärmzeit reduziert sich dadurch, denn weniger Wärme gelangt an die Außenluft, sondern bleibt in der Kabine. Speziell Gartensaunen benötigen eine noch bessere Dämmung, denn sie müssen den größeren Temperaturunterschied ausgleichen.

Die Belüftung

Das letzte Kriterium vor dem Kauf ist der Aufstellort der Heimsauna und einhergehend die ausreichende Belüftung dieser. In einer Gartensauna gelangt die Außenluft sofort in die Sauna und beim Auskühlen dieser muss der Saunierende ausschließlich die Tür geöffnet lassen.

Versucht er dies jedoch bei einer Innensauna, müssen folgende Kriterien für die Belüftung erfüllt sein:
  • Die Sauna muss in einem trockenen, beheizten und leicht zu lüftenden Raum stehen
  • Sie darf nicht in einem feuchten Keller oder an der Hauswand stehen, da beides Kondensation und Schimmel verursacht
  • Sie muss einen Mindestabstand von sieben Zentimetern zu jeder Wand haben, sodass die Luft um die Heimsauna herum zirkulieren kann

Wie viel kostet eine Heimsauna?

Den Preis einer Heimsauna exakt festzulegen, ist unmöglich, da die Kosten für Installation, Maßanfertigung und Anschaffungspreis variieren. Eine finnische Heimsauna kostet ohne Installation mindestens 1500 Euro. Dieser Preis beinhaltet lediglich die Kabine, ohne den Einbau oder eventuelle Anschlüsse durch einen Elektriker. Eine Infrarotsauna ist bereits ab 800 Euro erhältlich, wohingegen diese keinen speziellen Einbau oder etwaige Anschlüsse erfordert, weshalb die Infrarotsauna am günstigsten ist. Ein Dampfbad ist als Dampfdusche bereits ab 800 Euro erhältlich. Für den Einbau einer vollständigen Dampfsauna ist jedoch mit Preisen von mindestens 5000 Euro rechnen. Dies ist auf die benötigten Teile, den Einbau und das Verfliesen zurückzuführen.

Wie hoch sind die Betriebskosten?

Die Betriebskosten einer Heimsauna beziehen sich auf die Stromkosten. Diese sind abhängig von der Leistungsfähigkeit des Saunasteins, den persönlichen Kosten für eine kWh Strom und der Dauer des Saunagangs. Hierfür eine vereinfachte Rechnung: Der Saunierende hat einen Saunastein mit einer Leistungsfähigkeit von circa sieben Kilowattstunden, die Aufwärmzeit des Steins beträgt 45 Minuten und der Saunagang beläuft sich auf 15 Minuten.

Der persönliche Strompreis pro kWh beträgt 0,4 Euro. 7 kW × 0,4 Euro Strompreis pro Kilowattstunde × 1 Stunde Betriebszeit = 2,8 Euro Ein Saunabesuch in der Heimsauna kostet den Saunierenden daher circa drei Euro.

Welche Heimsauna Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat ausschließlich der Focus einen Vergleichsbericht zu unterschiedlichen Heimsaunen veröffentlicht. Selbiges trifft auf die Stiftung Warentest zu, denn diese hat bisher auch keinen Test zu Heimsaunen veröffentlicht. Lediglich im Themen-Special, aus dem Jahre 2013, wurden unterschiedliche Arten von Saunen vorgestellt.

Was sollte ich beim Einsatz von einer Heimsauna beachten?

Der typische Saunagang unterscheidet sich nicht vom Saunagang in der Badelandschaft.

Für ungeübte Saunierende gilt folgender Leitfaden:
  1. Die Sauna auf die gewünschte Temperatur vorheizen
  2. Duschen, um Schmutz und Verunreinigungen abzuwaschen
  3. Danach den Körper trocknen, denn trockene Haut schwitzt schneller als feuchte
  4. Mindestens zehn Minuten im Liegen oder Sitzen in der Sauna verweilen
  5. Sobald das Gefühl von Schwindel oder Unwohlsein auftritt, die Sauna sofort verlassen
  6. Nach zehn Minuten kalt abduschen, dabei mit den Füßen beginnen
  7. Abtrocknen und ausruhen
  8. Falls gewünscht, nach einer halben Stunde einen weiteren Saunagang einlegen oder die Sauna nach dem Abduschen sofort ausschalten, um Strom zu sparen

Wie oft sollte man eine Sauna benutzen?

Generell ist der Besuch der Heimsauna täglich möglich. Anfangs empfiehlt sich jedoch ein Saunagang pro Woche. Diese Häufigkeit kann der Saunierende langsam steigern. Pro Tag sind bis zu fünf Saunagänge mit ausreichender Pause möglich. Der Saunierende sollte jedoch auf ausreichendes Trinken und genug Pause zwischen den Saunagängen achten.

Kann ich eine Heimsauna selbst bauen?

Eine Heimsauna selbst zu bauen, erfolgt auf zwei Wegen: Entweder kauft der Heimwerker einen Bausatz oder fertigt die Sauna vollständig selbst an. Letzteres ist nur mit ausreichend handwerklichem Geschick und exakten Berechnungen möglich. Darüber hinaus muss der Heimwerker jegliche Teile einzeln kaufen und diese aufeinander abstimmen. Wer sich dies zutraut, kann Geld sparen und hat eine individuelle Heimsauna.

Wie kann man eine Sauna reinigen?

Das Reinigen einer Sauna sollte bei häufiger Benutzung nach jedem Saunagang erfolgen. Dabei ist kein besonderes Reinigungsmittel vonnöten, sondern ein feuchter Lappen und Scheuermilch sind bereits ausreichend. Für den Fliesenboden empfiehlt sich jedoch ein Bodenreiniger.

Ähnliche Tests und Vergleiche: 

Ist für den Einbau eine Baugenehmigung einzuholen?

Der Einbau einer Heimsauna erfordert im Innenbereich keine Einholung einer Genehmigung durch das Bauamt oder andere Ämter. Selbst im Garten ist das Aufstellen einer Gartensauna ohne Genehmigung möglich, insofern diese nicht die Größe eines Gartenhauses übersteigt. In einem Mietobjekt ist darüber hinaus abzuklären, ob der Vermieter mit einem Einbau einverstanden ist.

Heimsauna Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Eine Heimsauna ist weder günstig in der Anschaffung noch in Betrieb. Dafür bietet sie einen einzigartigen Wohlfühltempel in den eigenen vier Wänden. Zudem fördert das Saunieren die Gesundheit, denn es erhöht die Durchblutung und stärkt das Immunsystem. Daher ist der Einbau einer Heimsauna, falls möglich, für jedes Haus empfehlenswert.



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